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Porto Foodguide – vegan & vegetarisch

Letzte Woche war ich für vier Tage im schönen Porto. Die Stadt liegt am Fluss Douro und hat eine wunderschöne Altstadt mit kleinen, bunten Häuschen und engen Gassen. Und: Porto hat definitiv gute Cafés und Restaurants zu bieten! Hier also mein veganer und vegetarischer Foodguide für Porto.

Frühstück – vegane Pancakes und Pastéis de Nata

Wir waren nur einmal so richtig frühstücken, im „O Diplomata“, in der Rua de José Falcão. Ein hippes Café, hauptsächlich mit jungen Leuten gefüllt als wir da waren und sehr touristisch. Wir waren an einem Sonntagvormittag dort und die Schlange vor dem Café war durchgehend ziemlich lang. Es gibt leckere Sandwiches, aber vor allem eine riesige Auswahl an Pancakes, welche – denke ich – am meisten bestellt werden. Fast jede Person hatte Pancakes auf dem Teller – ich auch. 🙂 Man kann sich die Pancakes selbst zusammenstellen und selbst wählen wie viele man essen möchte. Es gibt zum Beispiel Blaubeer-Pancakes oder vegane Pancakes. Ich hatte vier Stück von den  veganen mit Erdbeeren, Banane, Blaubeeren und Erdnussbutter. Sie waren lecker, relativ günstig und ich bin auf jeden Fall satt geworden. Ich liebe Pancakes mit Erdnussbutter oder zum Beispiel Mandelmus. Wenn ihr euch also zu Hause einmal Pancakes macht, kann ich euch empfehlen dazu Mandelmus zu probieren. Das schmeckt super und ist vegan. Allgemein esse ich gern Pancakes zum Frühstück und ich denke für jeden Pancake-Liebhaber ist das Café ein absoluter Volltreffer. Aber: mein Kaffee mit Mandelmilch hat überhaupt nicht geschmeckt und nachdem ich die Pancakes dort einmal gegessen habe, müsste ich nicht nochmal unbedingt dorthin.

An den restlichen Morgenden haben wir in einem Café gefrühstückt, das sich in der Straße unseres Airbnb’s befand. Ein portugiesisches Café mit einer rieesigen Auswahl an Gebäck – günstig und so lecker! Dort starteten wir dann immer mit einem (oder zwei :D) Espresso und Pastéis de Nata in den Tag – das gesündeste Frühstück wars natürlich nicht. 🙂 Solche Cafés sind in Porto eigentlich überall zu finden. Unseres war eher wie eine Kette, also keine kleine traditionelle Pasteleria.

An einem Nachmittag hatten wir mega Hunger und sind deswegen ins „Hungry Biker“-Café gegangen. Dort haben wir dann Avocadotoasts gegessen. Die Portion war groß und dafür echt günstig und das Café war an sich sehr schön und entspannt. Zum frühstücken gehen eignet es sich daher, denke ich, auch sehr gut.

Snacks – veganer Käsekuchen und vegane Donuts

Auf Platz Nummer 1: Pastéis de Nata!!! Egal wo. 😀

Außerdem gab es in Porto vegane Donuts! Es war kein richtiges Café sondern ein kleiner Stand, der sich „DUH! Vegan Donuts“ nennt und etwas versteckt in einem Gang zu finden ist. Die Donuts waren auf jeden Fall lecker und direkt nebenan war ein richtig cooler Secondhand-Laden. Die Gegend drumherum lohnt sich allgemein, da es dort viele vegane Essensmöglichkeiten und Secondhand-Shops gab. Einfach mal rumschlendern und erkunden. 🙂

Ebenfalls eine große Empfehlung: der Mercado do Bolhao. Eine Art Markthalle mit Obst & Gemüse, Souvenirs und Essensständen. Sitzplätze sind auch vorhanden. Wir haben den veganen Stand „Natura balhao“ ausprobiert. Es gab unter anderem veganen Käsekuchen und vegane Pastéis de Nata.

 

 

An unserem ersten Tag sind wir außerdem mit der Tram 1 an den Strand gefahren und waren dort im „Praia de Luz“ – direkt am Strand – eine Kleinigkeit essen. Wir hatten Nachos mit Guacamole und einem anderen Dip und ich habe zum ersten Mal Portwein getrunken.

Außerdem waren wir in der gegenüberliegenden Stadt „Gaia“, wo wir direkt am Fluss und mit Blick auf Porto eine Gemüsesuppe, Oliven und Brot als Mittagssnack hatten.

Abendessen – vegetarische Lasagne und vegane Burger

Wenn ich an unsere Abendessen in Porto zurückdenke, bekomme ich direkt wiede Appetit. Es war einfach nur gut. 😀

Am ersten Abend waren wir bei „Daterra“ – ein sehr beliebtes, veganes Buffet-Restaurant, in das auch viele Einheimische gehen und das von sehr vielen Personen empfohlen wurde. Für 10€ kann man so viel essen wie man möchte, das Buffet wird regelmäßig neu und mit anderen Speisen befüllt. Es gibt Reis, Suppe, Salate und verschiedene Antipasti. Ich fand es insgesamt in Ordnung und es ist defintiv praktisch, wenn man eine große Auswahl für kleines Geld haben möchte.

Am nächsten Abend waren wir im „Restaurante Estrela do Lima“ Stockfisch essen, das Nationalgericht Portugals. Dazu gab es Kartoffeln und Salat. Es war lecker und die Atmosphäre in dem Restaurant war gemütlich und super entspannt.

Am dritten Abend gab es für uns Pizza und vegetarische Lasagne im „Vícios de Mesa“. Ein richtig cooles und sehr beliebtes Restaurant – wir haben vorher zum Glück einen Tisch reserviert. Das Essen war SO gut, es gab eine große Auswahl und die Atmosphäre war richtig toll. Hauptsächlich waren junge Leute dort. Das Restaurant befindet sich in einem Gebäude ganz oben und bietet viele Plätze.

Den letzten Abend haben wir im „Black Mamba“ – einem veganen Burgerrestaurant – verbracht. Ich fands sehr lecker und die Kuchenauswahl zum Nachtisch ist auch gut – ich hatte einen Schoko-Erdnuss-Kuchen. Generell war es auch hier relativ günstig. Für ein Menü bestehend aus Burger, Pommes und Getränk haben wir 8€ bezahlt.

Fazit

Porto hat eine richtig gute Auswahl an veganen und „hippen“ Restaurants, die nicht überteuert sind.

Wären wir noch länger geblieben, hätte ich noch folgende Cafés/Restaurants gern ausprobiert:

  • Vegana by Tentugal: dort gibt es vegane Pastéis de Nata und Portos Nationalgericht Francesinha in vegan. Es ist ein in ganz viel Sauce getränktes Sandwich aus Toast, Fleisch, Wurst, Käse und Ei. Klingt nicht lecker, aber in der veganen Version hätte ich es gern probiert. 🙂
  • Noshi Coffee und Zenith – zwei Cafés, die im Internet oft empfohlen wurden und scheinbar ein tolles Frühstücksangebot haben.

Porto ist wirklich eine wunderschöne Stadt und meine Erwartungen wurden übertroffen – ich würde definitiv nochmal dorthin reisen.

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