Jetzt gehe ich meinen Weg


Veränderungen – wir alle kennen sie.

Ich weiß, dass ich mich in den letzten 12 Monaten sehr stark verändert habe. Vielleicht nicht äußerlich und vielleicht auch nicht offensichtlich für Andere, aber meine Einstellung hat sich verändert.

Ich bin zwar noch genauso nachdenklich wie immer ( wenn nicht sogar noch mehr als sonst), aber ich denke über ganz andere Dinge nach. Ich setze meine Prioritäten inzwischen ganz wo anders als noch vor 1 1/2 Jahren und ich merke, wie extrem ich mich entwickelt habe und es auch immer noch tue. Und es tut gut! Ich bin selbstsicherer geworden und ich habe mit dem Bloggen endlich eine Leidenschaft entdeckt, die mir so viel Spaß bereitet. Ich habe schon immer gerne geschrieben, aber eine Zeit lang habe ich es irgendwie vernachlässigt ( wie gesagt: Prioritäten falsch gesetzt und so ), doch inzwischen lass ich mich wieder so viel inspirieren und liebe es mehr denn je Texte und Tagebucheinträge zu verfassen, Bücher zu lesen und die schönsten Zitate zu markieren.

Endlich bin ich mir darüber im Klaren, was mich glücklich macht und was mich unglücklich macht, was mich weiterbringt und was mich auf der Stelle stehen bleiben lässt. Ich würde nicht behaupten, dass ich jetzt zu 100% weiß was ich möchte, aber auf jeden Fall weiß ich es mehr als vor einem Jahr. Und das ist ein großer Fortschritt. Denn wenn ich auf eine gewisse Phase in meinem Leben zurückblicke, erkenne ich mich gar nicht so recht wieder. Ich war so unfassbar unsicher, stand irgendwie gar nicht zu mir und zu dem was ich mochte. Ich habe mir so viel aus der Meinung anderer gemacht – viel zu viel. Ich habe mich von Dingen runterziehen lassen, die für mich inzwischen komplett irrelevant sind. Ich wusste nicht wo ich stehen wollte und bin deswegen – in der Hoffnung irgendwo anzukommen – jedem hinterher gelaufen. Aber man findet nie den richtigen Weg, wenn man nur den der Anderen mitläuft. Doch dann habe ich einen ganz besonderen Menschen kennengelernt. Und plötzlich bin ich angekommen, ohne das Gefühl zu haben, stehen zu bleiben. Er hat mir so viel Mut gemacht, mich endlich zu trauen, meinen eigenen Weg zu suchen und ihn zu gehen. Und wenn ich den falschen wähle, dann suche ich eben weiter. Und irgendwie habe ich jetzt endlich das Gefühl ihn gefunden zu haben. Meinen Weg. Auf einmal fühlt sich alles richtig an, alles echt. Ich entwickle mich weiter, ich bin mutiger, ich habe so viel Lust neue Dinge zu erleben, mich inspirieren zu lassen und mein Ding zu machen. Das tut so gut! Und ich bin froh, dass es eine Zeit gab, in der ich das irgendwie nicht konnte. Denn so weiß ich jetzt, was mir wirklich wichtig ist. Was ich nicht im Leben gebrauchen kann und was mich auf meinem Weg weiterbringt. Denn der ist das Ziel.

Ich bin unfassbar dankbar dafür, dass mich die wichtigsten Menschen in meinem Leben auf diesem Weg begleiten. Sie gehen ihn nicht mit mir, denn das ist mein Weg und jeder hat seinen eigenen, aber ich weiß, dass sie vor und hinter mir stehen wenn ich nicht mehr weiter weiß, wenn ich hinfalle und nicht weiß, wie ich aufstehen soll. Sie akzeptieren den Weg, den ich gehe und akzeptieren genauso, wenn ich dann doch einen anderen wähle. Denn es ist normal, dass man auch mal einen neuen Weg einschlägt, sich verändert und weiterentwickelt. Das ist so, so wichtig im Leben. Der Trick am Leben ist es, Veränderungen lieben zu lernen meinte Cameron Diaz einst und sie hat Recht. Veränderungen können manchmal wehtun, aber im Endeffekt ergeben sie dann doch irgendwie einen Sinn und bringen mehr positive als negative Aspekte hervor. Veränderungen sind wichtig, damit wir uns weiterentwickeln können. Und nur wenn wir das können, schaffen wir es, uns von Tag zu Tag besser kennen zu lernen und zu wissen, was wir wollen. Wir können jede Richtung einschlagen, die wir wollen, aber wichtig ist, dass wir irgendeine wählen. Denn nur so finden wir den richtigen Weg.

 

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