Februar – Zitate, kleines Tief, ganz viel Schreiben

Der Februar war …

interessant, abwechslungsreich, anstrengend, fordernd, nachdenklich.

Er fing eher schlecht an. Irgendwie war der Wurm drin. Ich war oft unmotiviert, müde, hatte Kopfschmerzen und hab verdrängt, dass ich mit meiner Hausarbeit anfangen muss. Das hat mich innerlich so extrem gestresst, dass es sich negativ auf meine Laune ausgewirkt hat.

Im Februar hab ich viel Tagebuch geschrieben, hab viel nachgedacht. Über 2017 – habs vermisst und damit abgeschlossen. Und über Selbstliebe. „Selbstliebe ist, seine Schwachstellen unter die Lupe zu nehmen. Erst tut es weh. Dann wird es besser.“ schrieb ich in mein Tagebuch.

Ich hab mich gefragt, ob ich ewig eine Illusion in meinem Kopf hatte. Eine Person, die so nie existierte. Und auf einmal fügten sich so viele Dinge zusammen – ich habe Frieden geschlossen. Ich habe endlich losgelassen. Und egal wie negativ meine Einstellung an einigen Tagen war – ich hab jeden Tag versucht, das Beste draus zu machen, etwas positives zu sehen. Situationen, die ich eh nicht ändern konnte, zu akzeptieren. Es hat funktioniert.

Ich hab mir wieder viele Zitate notiert, die mich bewegt und irgendwie auch weiter gebracht haben.

The woman you are becoming will cost you people, relationships, spaces, and material things. Choose her over everything.“

 

Put energy into situations that need your attention but don’t let situations take energy from you.

Besonders das zweite Zitat hat mir in einer bestimmten Phase so viel gegeben. Ich hab es mir zu Herzen genommen. Hab Energie in Situationen gesteckt, die es brauchten und die es wert waren. Die mir gut taten. Und hab aufgehört zuzulassen, dass Situationen mir Energie rauben.

Right now you might be in a situation that you think you won’t survive but six months ago you were in a situation that you didn’t think you’d survive and two years before that you were in a situation you didn’t think you’d survive and the point is you will always surprise yourself and you will always make it through.

So, so wahr…ich liebe Zitate, die sagen wollen: du hast schon so viele Dinge geschafft, die du für unmöglich hieltest. Und jetzt bist du wieder in einer Situation, die für dich unmöglich zu meistern scheint. Und du wirst es wieder schaffen. Wie alle anderen Dinge zuvor.

At first glance it may appear too hard. Look again. Always look again.

Die letzten beiden Zitate habe ich übrigens aus der Instagramstory von der lieben Nilay von Living crueltyfree gescreenshotted (komisches Wort :-D).

That spark you feel as you start to heal – that’s what life’s about.

Passend zu dem Absatz weiter oben. Ich habe Frieden geschlossen. Ich habe losgelassen. Das Schicksal hat angefangen, kaputte Dinge zu reparieren.

Ansonsten bestand mein Monat, wie schon im vorherigen Blogpost erwähnt, aus ganz viel Schreiben, weil ich mein Praktikum bei einem Blog begonnen habe. Es macht mir so einen Spaß, es erfüllt mich irgendwie. Diese Phase gerade und meine Praktikumszeit – es ist eine dieser Zeiten, bei der ich schon während ich sie erlebe weiß, dass ich sie vermissen werde, sobald sie vorbei ist. Das ist traurig und zugleich schön. Traurig, weil es etwas vergängliches ist und nur von kurzer Dauer. Und es ist schön, etwas zu erleben, das ich vermissen werde. Weil es ein Zeichen dafür ist, dass es etwas gutes ist. Etwas, das glücklich macht. Das Praktikum hat mir jetzt in dieser kurzen Zeit schon so viel mehr gegeben als nur neue Kenntnisse über WordPress und Photoshop.

Danke Februar. Für schöne Momente, Sonnenuntergänge, Sonnentage, Kaffeedates, interessante Erkenntnisse, kleine Tiefs und große Höhen.

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Alina

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