Vorsatz: mehr lesen! – 5 Tipps

Ich habe Phasen, in denen ich mehr Lust auf Lesen habe und Phasen, da habe ich es weniger. Ich glaube darüber hab ich hier schon sehr, sehr oft geschrieben.

In den Phasen, in denen ich mehr lese, fällt mir immer wieder auf, wie gut es mir doch tut und wie sehr es mich entspannt. Und jedes Mal nehme ich mir vor, Lesen als Ritual in meinen Alltag einzubauen, aber manchmal geht es dann leider doch unter. Ich möchte mich auch auf keinen Fall dazu zwingen. Manchmal sind nun mal andere Beschäftigungen in einigen Momenten entspannter, es kommt immer ganz darauf an, wonach mir gerade ist, was ich den ganzen Tag über so gemacht habe und und und. Trotzdem fällt mir an Abenden, an denen ich zwei Stunden sinnlos durchs Internet scrolle dann doch auf, dass es schlichtweg absolute Zeitverschwendung war. In den zwei Stunden hätte ich so viel sinnvolleres tun können. Einen Film gucken, eine Serie schauen oder eben einfach mal auf Bildschirme verzichten und lesen! Und die Abende, an denen ich das tue, fühlen sich so viel besser an. Ich lieg früher im Bett, komme besser zur Ruhe und tauche in eine andere Welt ein – fernab von den Gedanken, die mich tagsüber begleiten.

Auch in der Bahn ist Lesen ein so guter Zeitvertreib und 1000-mal sinnvoller als immer wieder Instagram zu aktualisieren, um zu schauen, ob es etwas Neues gibt, das oft sowieso nicht sonderlich interessant ist.

Deswegen habe ich mir 5 Tipps/Ideen überlegt, um das Lesen wieder leichter in den Alltag zu integrieren und öfters mal ein Buch aufzuschlagen statt die Tastensperre des Handys zu lösen. 😀

5 Tipps um mehr zu lesen

  1. Immer ein Buch mitnehmen! Das mache ich tatsächlich jeden Tag. Oft entscheide ich mich zwar dann doch gegen das Lesen und fürs Musik hören, aber ich finde es nervig, wenn mir in der Bahn nach lesen ist und ich ausgerechnet dann kein Buch dabei habe. Jede Warte- oder Fahrtzeit kann dann zum Lesen genutzt werden.
  2. Sich vornehmen, abends vorm Schlafen gehen ein paar Seiten zu lesen. Und wenn es nur zwei sind. Vielleicht kann das auch helfen, um allgemein früher ins Bett zu gehen und besser einzuschlafen.
  3. Schöne Zitate/Sätze markieren, Notizen machen und wirklich bewusst wahrnehmen, was man da liest. So macht mir Lesen noch viel mehr Spaß, weil ich dann nicht einfach nur rezipiere, sondern über das Gelesene nachdenke, viel bewusster und konzentrierter lese und etwas daraus mitnehme.
  4. Sich in ein Café oder nach draußen setzen und lesen. Ich persönlich lese entweder vor dem Schlafen gehen oder wenn ich unterwegs bin. Es kommt so gut wie nie vor, dass ich mich tagsüber auf mein Sofa setze und mir eine Stunde zum Lesen nehme. Wenn ich aber eine Stunde mit einem Buch in einem Café verbringe – dann lese ich. Und das ist eine schöne Pause vom Alltag.
  5. Nur Bücher kaufen & lesen, die einen wirklich interessieren. Das klingt ganz logisch, aber manchmal kommt es vor, dass man von dem Hype um ein bestimmtes Buch dazu verleitet wird, das Buch zu kaufen, ohne darüber nachzudenken, ob man das Thema wirklich für spannend hält. Wenn ich ein Buch vor mir habe und die Thematik nicht interessant finde, dann geht natürlich auch die Motivation zum Lesen verloren. Deswegen denke ich bei dem Kauf eines Buches länger darüber nach, ob es sich wirklich lohnt und ob ich so richtig Lust auf den Inhalt habe. Und noch ein kleiner Tipp: wenn ich mir bei Büchern unsicher bin, ob sie mir gefallen, ich mich aber trotzdem gerne reinlesen möchte, dann bestelle ich sie mir bei Rebuy. Gerade ältere Bücher & Klassiker sind dort günstiger zu bekommen und falls es dann doch nicht so mein Ding ist, ärgere ich mich nicht so sehr wie bei einem Neukauf. Und Secondhand ist eh immer gut.

Aktuell lese ich, wie in meinem letzten Blogpost schon erwähnt, „Milk & Honey“ von Rupi Kaur. Das ist aber eher was für zwischendurch und deswegen lese ich zusätzlich „Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ von Jojo Moyes. Ich bin ein großer Fan ihrer Bücher und es hat mich soo gefreut, als ich gesehen habe, dass ein dritter Teil von „Ein ganzes halbes Jahr“ erschienen ist! Das steht ganz, ganz oben auf der Liste von Büchern, die ich noch lesen möchte. „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen, was ja zu den Klassikern gehört – und übrigens auch im Hörbuchformat bei Audible zu finden ist – möchte ich schon sehr lange lesen und auch Romeo und Julia reizt mich – mal sehen, ob ich mich da mal ranwage.

Passend dazu gab es im Audible Magazin einen ganz coolen Beitrag. Audible ist, wie viele mit Sicherheit wissen, ein bekannter Hörbuchverlag und bietet auch literarische Klassiker in Form von Hörbüchern an. In dem Beitrag geht es um die beliebtesten literarischen Klassiker, wie lang die jeweiligen Hörbücher dazu sind und „die passende Strategie für mehr Klassiker in 2018“. Ich persönlich habe mich noch nicht ausführlich mit Hörbüchern auseinandergesetzt, weil ich eher Team Lesen bin, aber vielleicht werde ich mal in das Hörbuch-Format von „Milk & Honey“ reinhören. Das ist wahrscheinlich nochmal ein ganz anderes Gefühl als beim Lesen der Gedichte.

Mit freundlicher Unterstützung von Audible

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Alina

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