Übers Schreiben und mein Praktikum

Und es ist Sommer in der Stadt
Nach jedem Tief kommt ein Hoch, Hoch, Hoch
Wir waren grau, wir waren matt
Aber jetzt ziehen wir los
Und es ist Sommer in der Stadt
Alles leuchtet hellrot, -rot, -rot
‚Ne Menge Glück liegt auf den Straßen
Komm, wir heben es hoch!

Der Refrain stammt aus dem Song „Hellrot“ von Prinz Pi und Bosse und momentan höre ich das Lied rauf und runter! Es weckt solche Sommer- und Glücksgefühle in mir, dass ich schon daran glauben möchte, dass der Sommer nicht mehr lange auf sich warten lässt. Natürlich tut er das aber sowieso noch – es ist ja grad mal Ende Februar und die niedrigen Temperaturen sagen mir, dass auch der Frühling noch nicht so wirklich vor der Tür steht…aber: momentan scheint fast täglich die Sonne und der Himmel ist meistens strahlend blau – ich liebe dieses Wetter und hoffe echt, dass es bald etwas wärmer wird.

Mein Alltag besteht momentan gefühlt nur noch aus Schreiben. Ich mache gerade ein Praktikum in einer kleineren Redaktion, das mir wirklich so viel Spaß macht! Das hätte ich irgendwie nicht gedacht. Ich hab zwar erwartet dass es entspannt und interessant wird, aber die Aufgaben, die ich dort habe, machen mir so einen Spaß, dass die Zeit jeden Tag wie im Flug vergeht. Ich bin grad mal zwei Wochen da und hab schon einige Dinge dazu gelernt und ich hab gemerkt, wie sehr ich es liebe, für Texte zu recherchieren, sie zu besprechen und zu überarbeiten. Dass Schreiben zu meinen Leidenschaften gehört, wusste ich ja schon vorher und das Praktikum bestätigt das auch nochmal, aber über dieses ganze Drumherum habe ich nie so wirklich nachgedacht. Wenn ich für persönliche Zwecke schreibe, dann schreibe ich ja einfach nur runter, was mich grad beschäftigt und in meinem Kopf herumschwirrt. Aber eine richtige Recherche und Besprechung über den Text bleibt da aus – und das macht einen sehr großen Teil eines journalistischen Textes aus. Ich finde es einfach so hilfreich, wenn ich einen Text schreibe und eine andere Person mir sagt, was daran gut ist und was ich noch verbessern kann. Ich selbst finde meine Texte ja meistens gut so wie sie sind und durch die Perspektive anderer fallen mir dann Kleinigkeiten auf, die ich so wahrscheinlich nie wahrgenommen hätte.

Da ich aber wirklich täglich die Hälfte des Tages vorm Bildschirm hänge und schreibe, fällt es mir momentan leider richtig schwer mich nachmittags dann noch mit meiner Hausarbeit für die Uni zu beschäftigen. Gerade beim Schreiben brauch ich Zugang zu dem Thema über das ich schreibe und das fällt mir bei dieser Hausarbeit sowieso schon schwer. Wenn ich dann noch den halben Tag über etwas anderes schreibe, ist mein Kopf nachmittags einfach schon dicht. Mal sehen, wie ich das noch hin bekomme, ich möchte mich am liebsten zu 100% auf mein Praktikum konzentrieren.

Um mittags von dieser ganzen Bildschirmguckerei wieder runter zu kommen lese ich momentan wieder relativ viel. Letztes Wochenende habe ich mir „Milk and honey“ von Rupi Kaur bestellt – eine Sammlung so schöner Gedichte. Ich liebe es! Vielleicht werde ich noch einen Blogpost über das Buch mit meinen liebsten Gedichten daraus schreiben.

So viel dazu dass ich vormittags so viel schreibe, dass es abends nicht mehr geht: jetzt sitze ich hier und schreib einen Blogpost. Naja, ich verdränge wie immer gekonnt meine Hausarbeit. 😀

Jetzt fang ich aber wirklich mal an …

Ich glaub dieser Blogpost ist so durcheinander geworden, aber naja egal, einfach mal ein wenig labern. Muss auch mal sein. 😀

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Alina

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21. Bremen. Berlinliebe. Tagebuch. Schreiben. Wasser. Reisen. Meer. Pizza. Sushi. Uni. Liebe. Kaffee. Lesen. Gedichte. Zitate. Gedanken. Fotos. Hinterfragen. Erinnerungen. Hier und jetzt.

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