Januargedanken + Buchtipp

Manchmal ist mir einfach danach, etwas zu schreiben, ohne einen richtigen Plan zu haben, worüber. Weil ich über mehrere kleine Dinge nachdenke, die nicht für einen ganzen Text reichen, ich aber trotzdem darüber schreiben möchte.

In den letzten Tagen war ich irgendwie eher unmotiviert, war nicht schlecht drauf, aber auch nicht gut. Tagsüber hielt es sich noch in Grenzen, aber abends, als ich zur Ruhe kam, stellte ich dann alles mögliche in Frage. Ich war insgesamt einfach nachdenklicher. Aber auch sowas ist immer nur phasenweise, heute sieht es schon wieder ganz anders aus. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich jetzt alles bis auf eine Hausarbeit für die Uni erledigt habe und mir das nicht mehr im Hinterkopf herumschwirrt?

Jedenfalls ist heute bisher ein schöner Tag…zwei Stunden Uni und jetzt habe ich vier Freistunden, in denen ich erst Mittag essen gegangen bin und jetzt sitze ich in einem Café, schreibe diesen Blogpost und mach gleich noch eine letzte Kleinigkeit für die Uni.

Diese Zeit alleine tut gut. Ich liebe es, auch mal alleine Kaffee trinken oder essen zu gehen. Man hat komplett Zeit für sich, kann alles mögliche am Laptop erledigen, lesen, schreiben oder einfach nur die Gedanken treiben lassen. Es entspannt mich, es ist wie eine kleine Auszeit. Hätte ich mein Tagebuch mit, dann würde ich da jetzt wahrscheinlich reinschreiben.

Vor allem das Lesen kommt in letzter Zeit irgendwie wieder zu kurz und in solchen Momenten habe ich dann genug Ruhe dafür. Momentan lese ich „Note to self“ von Connor Franta. Habe es zu Weihnachten bekommen und bin fast durch – ein wirklich schönes und inspirierendes Buch mit Gedichten und Gedanken des Autors. Im Prinzip schreibt er einfach über sein Leben, seine Erkenntnisse und Erfahrungen, bringt seine Gedichte mit ein und verleiht dem Ganzen etwas poetisches. Die meisten seiner Erkenntnisse hatte ich selbst schon, aber ich finde es trotzdem inspirierend und vor allem schön, wie er mit Worten umgeht. Und ich merke, dass ich längst erkannte Dinge noch mehr verinnerliche oder überdenke, wenn ich sie nochmal von jemand anderen lese. Ich hab mir ab und zu ein paar Textstellen markiert, hier also mal ein kleiner Einblick ins Buch (das übrigens auf englisch ist):

I wish you could know that everything is going to turn out just fine; not perfect, but okay. -> das habe ich selbst in letzter Zeit so, so oft gemerkt und so krass verinnerlicht, dass ich mir jetzt eigentlich immer denke: es wird sowieso irgendwie gut. Ich zweifel gar nicht mehr daran und mach mir viel weniger die Sorgen, dass es schlecht bleibt oder so. Bleibt es nämlich eh nicht! *dreimal-auf-Holz-klopf* :-D. Wahrscheinlich habe ich es deswegen markiert. Weil es so perfekt meine eigenen Gedanken wiedergegeben hat.

You’re a bud covered in snow in the garden of your mind. Just wait for spring. -> eine schöne Metapher, ein schöner Gedanke. <3

Don’t hold back on what makes you happy just because you fear it will make someone else uncomfortable. 

There’s a huge difference between wanting to be with another person and wanting to spend your life with that person – the difference between a crush and love. „Forever“ gradually becomes a possibility in your mind that you are more than okay with.

The worst thing you can do is stop and stagnate. Eventually, you’ll reach a place in your life where you’ll stop, glance over your shoulder, see the completed circle, and finally understand the reason why your journey took you down a strange path. 

No one can tell you who you should be. You need to be the person you want to be. You are, quite simply, who you want to be. Think it. Own it. Be it. And you can. For you. 

Ich mag diese Art von Büchern sehr gerne, vor allem weil noch Gedichte drin sind. 🙂 Und hab schon seit langem mehrere solcher Bücher mit Gedichten und schönen Sprüchen im Blick (seit August 17, das ist jetzt schon wieder so lange her 😮 ) : „Milk and honey“, „7300 days“, „the chaos of longing“, „the princess saves herself in this one“, „eighteen years“ … Habt ihr irgendeines davon schon gelesen?

Ich habe übrigens im vergangenen Sommer „Love her wild“ von Atticus gelesen (habs mir bestellt als ich in Berlin ‚gewohnt‘ habe – ich vermisse die Zeit und den Sommer!!) und kann es auch sehr empfehlen. Ich denke ich werde es irgendwann nochmal lesen, einmal reicht nicht. Durch sowas kann man ja immer sehr gut zwischendurch blättern.

So.. was als eher nachdenklicher Blogpost begann, endet jetzt mit Buchgedanken und -tipps. 😀

Ich werde jetzt noch was für die Uni machen. Ich bin froh, dass der Tag bisher so schön und

entspannt verlief und hoffe, dass es bei jedem, der das hier liest, ähnlich ist. 🙂

 

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Alina

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21. Bremen. Berlinliebe. Tagebuch. Schreiben. Wasser. Reisen. Meer. Pizza. Uni. Liebe. Chai Latte. Kaffee. Lesen. Gedanken. Fotos. Erinnerungen. Hier und jetzt.

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