Schokodöner in Bremen?

Hallo ihr Lieben!

In der Bremer Innenstadt (direkt an der Domsheide) hat vor einiger Zeit ein neues Café namens Rana Café eröffnet. Dort gibt es sowohl süße als auch herzhafte Speisen. Eis, Donuts, Muffins, aber auch Rollo, türkische Pizza oder Kumpir könnt ihr im Rana Café essen. Klingt erstmal wie ein übliches Café für den kleinen oder großen Hunger, aber was den Laden zu etwas Besonderem macht, ist die Schokolade am Spieß!

Das Rana Café verkauft nämlich den ersten Schokodöner Bremens. Zwar ist dieser keine ganz neue Erfindung, aber zum ersten Mal gibt es den Schoko-Kebab nun auch in Bremen.

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Schokodöner – Woraus besteht er?

Die Schokolade am Spieß ist eine Mischung aus weißer und Nuss-Nougat Schokolade und sieht schon mal sehr verführerisch lecker aus. 😀 Ähnlich wie bei einem normalen Döner das Fleisch, wird die Schokolade runter geraspelt und erst einmal in einer Art Schaufel aufgefangen. Wie gesagt – ähnlich wie bei einem normalen Döner. Die Schokoraspeln werden dann in eine Biskiuttasche (ähnelt einem gefalteten Crepe) gegeben. Hinzukommen Sahne und – je nach Variation – verschiedene Toppings und Saucen. Ich habe mich für den „Choco Kebab Fruchtmix“ entschieden, bei welchem ich mich zwischen Kiwi, Erdbeeren und Banane entscheiden konnte. Ich habe mich für Erdbeeren entschieden und konnte dann noch alle möglichen Saucen und Streusel wählen. Letztlich bestand mein Schokodöner aus der geraspelten Schokolade, Sahne, Erdbeeren, Vollmilch-Schokosauce & weiße Schokosauce und Schokostreuseln.

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Service & Atmosphäre

Der Laden bietet sowohl drinnen als auch draußen Sitzmöglichkeiten, wobei ich die Sitzmöglichkeiten drinnen deutlich schöner finde. 1. sitzt man draußen fast direkt an der Haltestelle und die Lage ist alles andere als ruhig oder gemütlich und 2. sehen die Tische und Stühle draußen einfach eher billig aus, die Tische sind weiß und die Stühle sehen nach rotem Plastik aus. Das fand ich nicht besonders gemütlich und die Atmosphäre eines Cafés war nicht so sehr vorhanden. Aber na gut – die Lage bietet sowieso eher an, dass man sich dort schnell mal was zum Essen rausholt und dafür ist der Laden bestimmt ganz gut geeignet.

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Der Service war eher mittelmäßig. Die Mitarbeiter waren zu zweit, wirkten zwar nicht unfreundlich, aber auch nicht sehr offen und herzlich. Ich fühlte mich nicht unbedingt willkommen und die Arbeitsweise war auch eher unmotiviert und sehr, sehr langsam. Es war wirklich nicht viel los und wir waren die einzigen, die bestellen wollten. Trotzdem mussten wir erstmal 5 Minuten warten, bis einer der Mitarbeiter auf uns aufmerksam geworden ist und uns gefragt hat, ob wir schon bestellt haben. (Das Café ist wirklich nicht sehr groß, also fällt eigentlich direkt auf, wenn jemand neues reinkommt). Allgemein hat man sich am Anfang ein wenig ignoriert gefühlt. Die Arbeitsweise war dann wie gesagt sehr langsam, fand ich zwar nicht soo schlimm, aber dafür dass kaum etwas zu tun war, musste ich echt lange warten. Die Donuts, die dort angeboten werden, sind definitiv nicht selbst gemacht und sehen tatsächlich wie die Donuts aus, die beispielsweise bei Rewe in so einem Paket verkauft werden. Mein Freund hat sich einen gekauft, wollte danach noch einen und musste locker nochmal 10 Minuten dort stehen, bis er den bekommen hat! Die Mitarbeiter wirkten einfach sehr unorganisiert und die Arbeitsweise eher unstrukturiert. Dass das alles sehr lange gedauert hat und langsam voranging, fand ich nicht so super schlimm. Viel mehr gestört hat mich diese Atmosphäre. Es war nicht so ein herzliches Café, in dem man gerne etwas länger sitzt.

Schokodöner: ja/nein? – Fazit

Für die Variation „Fruchtmix“ habe ich 4,00€ bezahlt und fand es ganz lecker, aber nicht überragend. Da der Spieß schon fast leer war, hatte ich etwas wenig Schokoraspeln drin und allgemein hat das Ganze hauptsächlich nach Erdbeeren statt Schokolade geschmeckt. Mehr Schokolade wäre definitiv besser gewesen.

Im Großen und Ganzen hat mich der Schokodöner also nicht umgehauen. Die Schokolade am Spieß war ganz witzig anzusehen, aber mehr auch nicht.

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Auch der Rest des Cafés lädt mich nicht unbedingt zum Wiederkommen ein, weil ich das Essen dort auch wo anders in einer schöneren Atmosphäre genießen kann. Trotz allem war es in Ordnung und ich denke, um sich schnell mal was rauszuholen, ist das Café dort sehr praktisch gelegen. Direkt daneben befindet sich meine ehemalige Schule – schade, dass ich da nicht mehr bin, denn das wäre definitiv ein guter Laden für die Mittagspause gewesen. 😀

alina

 

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Alina

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20. Bremen. Berlinliebe. Tagebuch. Schreiben. Wasser. Reisen. Meer. Pizza. Uni. Liebe. Chai Latte. Lesen. Gedanken. Fotos. Erinnerungen. Hier und jetzt.

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