Wochenrückblick #4 2017 <3

Es ist Sonntagabend, ich sitze auf dem Sofa und freue mich darauf, gleich zu lesen oder eine Serie weiterzugucken und mich einfach treiben zu lassen.

Die letzte Woche war irgendwie anstrengend. Das liegt nicht daran, dass ich mega viel Stress hatte, sondern daran, dass ich irgendwie feststeckte und nicht wirklich weiterkam. Ich hatte 0 Motivation und war echt ein bisschen verzweifelt, weil ich so extrem negativ drauf war und das Gefühl hatte, durch einen Tunnel zu laufen, an dessen Ende kein Licht zu sehen ist. Unendliche Dunkelheit. Und das, obwohl es in dieser Woche wirklich richtig viele schöne Momente gab, die ich auch sehr genossen habe. Nur irgendwie hat das alles nichts gebracht und abends im Bett habe ich mich dann trotzdem gefragt, wieso es mir gerade so schwer fällt, positiv zu denken. Und jetzt am Wochenende hab ich zwar keine Antwort darauf gefunden, aber neue Motivation. Ich hab Energie getankt, es war soo so wunderschönes Wetter und ich war so viel an der frischen Luft, hab ganz viel Eis gegessen, hatte viel Bewegung, wurde einfach wieder viel, viel ausgeglichener. Es tat so unfassbar gut.

Zu sich selbst zu finden ist wirklich ein langer Weg, das merke ich immer wieder. Es gibt Tage, an denen ich mich richtig „angekommen“ fühle und es gibt Tage, an denen ich das Gefühl habe, komplett verloren zu sein und zwischen allem und nichts zu stehen. Ich glaube, es gehört so viel dazu, sich wirklich zu 100% wohl zu fühlen und es gibt immer Tage, an denen man das nicht tut und an denen man sich selbst irgendwie in Frage stellt, aber auch das ist ein Teil der Entwicklung und an solchen Tagen lernt man noch mehr, was oder wer im Leben gut tut, was man für sich selbst tun kann, um sich besser zu fühlen und manchmal muss man halt stehen bleiben, um zu entscheiden, welche Richtung man als nächstes einschlägt. Dabei sollte man nicht vergessen, dass man niemals zurückgeht, dass es keinen Rückschritt gibt und dass jeder Schritt ein Schritt nach vorne ist, egal ob er im ersten Moment ziellos oder unbeholfen scheint. Deswegen sollte man auch die „schlechten“ Tage akzeptieren, an denen man sich unwohl, unausgeglichen oder einfach scheiße fühlt. Solche Tage sind kein Schritt zurück, höchstens ein Innehalten. Und vielleicht muss man sich dann immer neu sammeln, aber: durchs neu zusammenfügen entsteht doch so oft etwas noch besseres!

Das war mein Wort zum Sonntag. 😀 Die Woche ist beendet, ich lasse den Tag jetzt ausklingen und wünsche euch einen tollen Start in die neue Woche. Ich denke, dass ich mich in der kommenden Woche auf jeden Fall besser fühlen werde, ich bin zuversichtlich. ♥

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4 Kommentare

  • Darian
    13. März 2017 at 9:59

    Das mag ich

    • Alina
      Alina
      13. März 2017 at 10:17

      hahaha ich auch ♥

  • Lena
    18. März 2017 at 15:54

    Du hast so Recht mit deinem Post; stecke gerade auch so ein bisschen fest und bin dann immer schnell von mir selbst genervt, dabei sind solche Tage normal und auch notwendig, damit man die Fortschritte und die „guten“ Tage wertschätzen kann. Davon schreibst du ja auch in deinen letzten paar Zeilen im dritten Abschnitt. Nur das muss ich mir dann selbst auch immer wieder bewusst machen.
    Dir noch ein schönes Wochenende 🙂

    • Alina
      Alina
      22. März 2017 at 14:50

      Das stimmt, man muss es sich immer und immer wieder bewusst machen 🙂 Danke für deine Worte <3

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