Das Leben ist wie eine Achterbahnfahrt // Mein Start ins Jahr

Mein allererster Blogpost dieses Jahr. Weil ich irgendwie meine Gedanken sortieren musste, weil ich zu viele andere Dinge zu tun hatte, weil ich es nicht erzwingen wollte.

Mein Start in dieses Jahr war ein bisschen…holprig, aber schön. Sehr sehr sehr schön! Während ich in den ersten Tagen des Jahres wirklich einen kompletten Durchhänger und 0 Motivation hatte, weil es mir einfach nicht so gut ging, gehts mir nun viel besser. Das Leben hat Hochs und Tiefs, es ist wie eine Achterbahnfahrt und wenn es runtergeht, kann man sich auch immer sicher sein, dass es wieder hochgeht. Oder hochgehen kann. Eine simple Erkenntnis, die man aber trotzdem akzeptieren und verinnerlichen muss. Denn viel zu oft sitzen wir in diesem Tiefpunkt fest und weil wir in dem Moment alles scheiße finden und nicht glauben, dass es wieder besser wird, wird es das auch nicht. Wenn wir uns den Aufstieg erzwingen wollen, dann funktioniert das nicht. Aber wenn wir einfach akzeptieren, dass gerade irgendetwas nicht so gut läuft und wir versuchen einen Nutzen daraus zu ziehen, geht es wie von alleine wieder bergauf.

Obwohl das Jahr erst vor etwas über zwei Wochen begonnen hat, habe ich das Gefühl, schon eine ganze Achterbahnfahrt mit 5 Loopings durchgemacht zu haben. Als wären schon Monate vergangen. Aber diese Achterbahnfahrt hat Spaß gemacht. Beim Runterfahren hat mein Bauch gekribbelt. Diese innere Aufregung, dass da etwas gutes auf mich zukommen wird und diese Dankbarkeit, dass da schon so viel gutes ist. Das hat mich so unglaublich motiviert und positiv gestimmt!

Ich habe ja schon immer viel nachgedacht ( zu viel ), aber momentan ist es mir besonders wichtig, mich mit meinen Gedanken, meinen Ängsten und Wünschen und einfach mit mir selbst auseinander zu setzen.

Was tut mir gut? Was macht mich wirklich tief im Inneren glücklich? Was motiviert mich? Was zieht mich runter?

Wenn man sich diese Fragen ganz ehrlich beantwortet, ist man schon einen großen Schritt weiter. Von allem, was mich runterzieht, möchte ich mich so gut es geht distanzieren. Ich möchte nichts mehr tun, nur weil man es so macht. Ich möchte etwas tun, weil ich weiß, dass es mir wirklich gut tut, dass es mir auch im Nachhinein ein gutes Gefühl gibt und mich bereichert. Und Dinge, die ich tun „muss“ kann ich mir viel leichter machen mit einer positiveren Einstellung und indem ich sie nicht auf den letzten Drücker erledige, sondern direkt. Alles direkt zu erledigen ist so befreiend, weil man keine belastenden Aufgaben im Hinterkopf hat. Stattdessen hat man dieses Gefühl, dass man stolz auf sich sein kann und dass man etwas erledigt hat, was man vor einiger Zeit noch ewig lang aufgeschoben hätte.

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Wenn ich mein heutiges Ich mit meinem Ich vom Januar letzten Jahres vergleiche, dann bin ich wirklich so froh. Einfach nur froh. Ich habe mir einige negative Angewohnheiten bzw. Gedankengänge, die mir einfach überhaupt nicht gut getan haben, mit der Zeit abgewöhnt. Ich habe sie nie verdrängt. Ich habe mich nur so lange damit auseinander gesetzt, bis ich festgestellt habe, dass sie es nicht wert sind, mich von ihnen runter ziehen zu lassen. Ich habe ihnen in die Augen geschaut, sie wahrgenommen und akzeptiert und dann sind sie von ganz allein gegangen. Und wenn sie jetzt noch manchmal zurückkommen, dann kann ich sie so viel leichter wieder wegschicken.

Das sind Dinge, die mich so motivieren. Denn ich weiß: man kann immer an sich und seiner Einstellung arbeiten wenn man unzufrieden ist. Man kann immer werden, wer man sein möchte, wenn man akzeptiert, wer man ist.

Und jetzt, etwas verspätet ( besser spät als nie :-D) : Hallo 2017! Es ist nie komplett leicht, aber schön sein kann es trotzdem. Wenn man es zulässt. Und ich lasse es zu. <3

 

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2 Kommentare

  • Lena
    24. Januar 2017 at 20:43

    ,,Man kann immer werden, wer man sein möchte, wenn man akzeptiert, wer man ist“
    Wow, das hat mich gerade richtig getroffen (im positiven Sinne :D), es ist einfach so wahr. Danke für dieses für mich neue Zitat. 🙂

    • Alina
      Alina
      25. Januar 2017 at 11:21

      Danke für den lieben Kommentar. Es freut mich, dass dir die Worte so gut gefallen :))

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