Das wars!

Es ist der 31. Dezember. Ich kann gar nicht glauben, dass der letzte Tag des Jahres schon zur Hälfte rum ist und wenn ich an das Jahr zurückdenke, dann…

denke ich an den Januar, in dem alles ganz vereist war. Es musste auftauen.

denke ich an den Februar, in dem ich einen Neuanfang feierte, obwohl gar nichts neues begann.

denke ich an den März, in dem langsam, aber sicher, die Sonne herauskam. In mir drin.

denke ich an den April, in dem alles ein wenig bunter wurde.

denke ich an den Mai, in dem ich die Wärme nicht nur in mir, sondern auch auf der Haut spüren konnte.

denke ich an den Juni, in dem etwas kaputt ging. Aber nur, um es neu zusammen zu bauen.

denke ich an den Juli und an Sonne. Einfach nur Sonne und Wärme und Familie. ♥

denke ich an den August, in dem ich Abschied genommen habe.

denke ich an den September, in dem ich so wenig unternommen und doch so viel gemacht habe. Und obwohl es manchmal so anstrengend war, war es so schön.

denke ich an den Oktober, in dem ich so viele Glücksgefühle hatte.

denke ich an den November, in dem ich mir manche Dinge noch nicht eingestehen wollte.

denke ich an den Dezember, in dem ich versucht habe, aus jedem Tag das Beste zu machen und immer etwas positives zu finden.

2016 war für mich ein Jahr der kleinen Veränderungen, die anderen vielleicht nicht auffallen, aber mir dafür umso mehr. Ich habe viel darauf geachtet, Dinge zu tun, die mich glücklich machen und die mir ein gutes Gefühl geben und ich habe gut auf meine Gedanken aufgepasst. Ich habe viel geschrieben und gelesen und ich weiß jetzt, womit ich meine Zeit gerne verbringe. Ich habe immer mehr darauf geachtet, Dinge zu tun, die mir Spaß machen und ich habe festgestellt, dass ich dafür verantwortlich bin, wenn ich Dinge tue, die mir keinen Spaß machen. Es ist entweder eine Frage der Entscheidung oder eine Frage der Einstellung. Und an der hab ich dieses Jahr so viel gearbeitet. Und im Vergleich zum letzten Silvester kann ich dieses Mal sagen, dass ich mehr mit mir ins Reine gekommen. Dass sich in mir drin wirklich etwas verändert hat und ich mich positiver fühle.

„Es geht nicht darum, dass es immer perfekt läuft. Am Besten. Es geht darum, aus allem das Beste zu machen. Die guten Seiten zu sehen, auch wenn auf den ersten Blick alles schlecht scheint. Es geht nicht darum, immer den einfachsten Weg zu gehen, sondern die schwierigeren Wege zu meistern – das sind letzten Endes die, die uns am weitesten bringen.

Es geht darum, Chancen zu erkennen, wahrzunehmen und zu nutzen. Vielleicht auch mal Risiken einzugehen. Neue Dinge auszuprobieren. Wer weiß, wohin sie uns führen?

Es geht darum, Ängste zu akzeptieren, sie aber dennoch zu bekämpfen. Sie dürfen uns niemals daran hindern, zu tun, was wir tun wollen. Zu sein, was wir sein wollen.

Es geht nicht darum, die beste Person von allen zu sein, es geht darum, für sich selbst die beste Person zu sein.

Wir müssen nicht von allen gemocht oder gar geliebt werden. Wir müssen uns selbst lieben.“

Worte, die ich hier am 02. Januar 2016 veröffentlicht habe und die nie an Bedeutung verlieren. Sie passen für jeden neuen Tag und auch für jedes neue Jahr und ich denke in diesem Jahr, bin ich all dem ziemlich nah gekommen.

Und jetzt…werde ich den letzten Tag des Jahres genießen und mich auf 2017 freuen. Auf neue Erlebnisse, neue Gedanken, neue Chancen. Auf einen neuen Sommer und einen neuen Herbst. Alles neu. Alles auf Anfang – ich bin bereit dafür, Konfetti in die Luft zu schmeißen und einen Neuanfang zu feiern!

 

You may also like

1 Kommentar

  • Nilishi
    31. Dezember 2016 at 17:23

    Du hast wundervolle Worte gefunden. Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr! 🙂

LEAVE A COMMENT

About me

Alina

Alina

20. Bremen. Berlinliebe. Tagebuch. Schreiben. Wasser. Reisen. Meer. Pizza. Uni. Liebe. Chai Latte. Lesen. Gedanken. Fotos. Erinnerungen. Hier und jetzt.

Signature

Follow

Follow
Follow