Dienstagsgedanken

Du sagst, dass dir die Welt gehört.
Aber hast du dann nicht alles verloren?
Du sagst, dass alles so gut ist.
Aber machst du dir nicht etwas vor?
Ein Schluck Kaffee. Jeden Tag Kopfschmerzen.
Zu viel Missgunst, zu wenig Nächstenliebe. Zu viel Angst, zu viel Hass.
Zweifel. Zweifel. Zweifel.
Die Sonne geht unter und alles was wir feststellen ist: das Ende. Was ist denn mit den Farben, wo ist die Hoffnung? Wieso müssen all die Tränen dein wundervolles Lachen ersticken? Es fehlt. Das Leuchten. Der Glanz. Dabei bist du doch das Glänzendste, das die Welt zu bieten hat. Du hast dieses Strahlen in dir – lass es raus, lass es raus.
Du hast nichts zu verlieren. Du kannst nur gewinnen. Wenn du einen Sonnenuntergang siehst, dann denk nicht an das Ende, versprochen? Denk daran, dass wo anders etwas anfängt. Dass du auch dort sein kannst, wenn du möchtest. Es wird zwar für immer etwas zu Ende gehen, aber vergiss nicht, dass auch für immer etwas beginnen wird. Es gibt nie nur eine Seite, immer mehr als eine Perspektive. Manche Menschen lieben die Dunkelheit. Und einige lieben beides. Weil beides schön ist. Sowohl Sonnenuntergänge, als auch Aufgänge. Wenn du genau hinsiehst, dann wirst du überall ein wenig Schönheit sehen, überall einen kleinen Hoffnungsschimmer, der dein Strahlen wieder nach außen tragen wird. Du kannst leuchten. Du musst nur lernen, wie du das Licht anschaltest – oder im Dunkeln sehen kannst.
Die Sonne geht unter und alles was wir feststellen ist:das Leuchten. Die Farben, die Hoffnung.
 sunsets

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1 Kommentar

  • Tamara
    30. November 2016 at 22:30

    Sehr schön geschrieben!
    Toller Text, ich lese so etwas total gerne 🙂
    Liebste Grüße Tamara
    FASHIONLADYLOVES

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Alina

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20. Bremen. Berlinliebe. Tagebuch. Schreiben. Wasser. Reisen. Meer. Pizza. Uni. Liebe. Chai Latte. Lesen. Gedanken. Fotos. Erinnerungen. Hier und jetzt.

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