Browsing category: Overthinking

Schlussstrich

Es gibt diese Phasen im Leben, in denen man kämpft. Man kämpft und kämpft, fällt 1000-mal hin und steht 1001-mal wieder auf. Und in jeder solcher Phasen gibt es diesen einen Punkt. Diesen Punkt, an dem man sich entscheiden muss, ob man noch härter kämpft oder aufgibt. Und dann überlegt man, zerdenkt tagelang, verzweifelt. Und wenn der Punkt erreicht ist, an dem man seinen Kopf im Kopfkissen vergräbt, sich daran festklammert und versucht ruhiger zu atmen, um nicht an den Tränen zu ersticken, dann ist die Entscheidung

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Lange her

Manchmal trennen sich Wege, für die wir gebetet haben, dass sie es niemals tun werden. Wir waren uns fast schon sicher, aber es kam anders. Es ist okay für mich, verletzt zu sein. Mit der Zeit gewöhnt man sich an alles und die ganze Sache ist jede Träne wert. Flashback, Vergangenheit. Ich habe mir damals etwas geschworen. Es ist ein unendlicher Schmerz, aber man gewöhnt sich daran. Vielleicht bist du es einfach wert, vielleicht ist so ein Schmerz aber auch niemand wert. Ich kenne dieses Gefühl schon auswendig, weiß

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Niemand hat mich gewarnt

Ich erinnere mich gut daran, wovor mich meine Eltern warnten, als ich jünger war. Vor der Dunkelheit, vor Drogen, vor Alkohol, Partys. Aber nie warnten sie mich vor den Jungs mit den grünen Augen. Habe die Warnungen meist ignoriert, wollte selbst ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Ich bin ein paar mal gefallen, es tat weh, aber nie unerträglich, weil ich gewarnt wurde. Weil ich es mehr oder weniger erwartet habe. Und weil es nur braune Augen waren, die mich verletzt haben. Nichts außergewöhnliches. Nichts besonderes, die

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Ich bin so viel stärker

Ich habe an einen Flashback gedacht, wurde an damals erinnert. Aber es ist nicht das gleiche. Habe mich schneller erholt, gestern geweint, heute schon wieder gelacht. Es ist nicht wie damals. Das hier ist eine neue Chance, meine Chance. Halte wieder an mir fest, denke nach, suche Lösungen – und ich habe sie gefunden. Ich bin stärker als das alles. Ich weiß mir zu helfen, überstehe die Tage gut, auch wenn sie vielleicht damit enden, dass ich abends weinend im Bett liege. Aber das ist okay. Ich habe keinen Hass in mir, keine

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Alleinsein

Ich sitze am Schreibtisch, esse eines meiner Lieblingsgerichte für einen Samstagabend, aber alleine schmeckt es nicht. Niemand ist zu Hause und normalerweise würde ich es genießen, ein wenig Ruhe zu haben, aber heute ist es zu still. Schaue Youtubevideos, doch mit brennenden Augen funktioniert es nicht. Ich muss lernen, aber wenn da niemand ist, den ich mit meiner Qual vollnörgeln kann, ist es keine Strafe. Wenigstens lenkt es mich ab. Ich könnte so viele Leute bei Whatsapp anschreiben, könnte jemanden anrufen, erzählen. Aber

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Es ist okay.

Es ist okay Fehler zu machen, es ist okay feige zu sein, es ist okay, Fehler zu bereuen oder eben nicht. Es ist okay zu weinen, es ist okay literweise Ben&Jerry's in sich hineinzustopfen und es ist okay wenn man dann Bauchweh bekommt. Wenigstens hat es geschmeckt. Es ist okay morgens um 10 aufzustehen und durchgehend bis 22 Uhr Sex and the City zu schauen, es ist okay sich mit den Frauen zu identifizieren, es ist okay dabei nochmal literweise Ben&Jerry's in sich hineinzustopfen. Es ist okay niemanden davon zu

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Unsere Wege haben sich getrennt

Januar. Silvester ist vorbei, die Euphorie abgeklungen. Ich höre "Hello" von Adele - dieses Lied weckt Gefühle, von denen ich gar nicht wusste, dass sie in mir existieren. Oder habe ich sie bloß verdrängt? Ich glaube es ist das erste Mal, dass ich wirklich so richtig darüber nachdenke. Mich damit auseinandersetze. Den Dingen in die Augen schaue. Oder dir. Weiß gar nicht so recht, wie ich das hier in Worten ausdrücken kann. Wusste nie, was ich sagen soll. Irgendwie hat uns das Leben auseinander gerissen und ja - ich habe

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Alles ist ruhig

Sonntagnachmittag. Klare Luft, die Straßen sind weiß. Endlich hat es geschneit. Das ist genau das Wetter, welches wir alle an Weihnachten haben wollten. Wir können nicht alles haben, was wir wollen. Aber wenigstens können wir alles sein. Und macnhmal gibt uns das Leben eben nicht, was wir wollen, weil etwas Besseres auf uns wartet oder weil wir es später bekommen sollen. Manchmal wissen wir nicht so recht was wir wollen, manchmal sind unsere Gedanken durcheinander und unsere Gefühle chaotisch. Sie überrumpeln uns. Wir suchen

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Vertrauen heißt mutig sein

"Vertrau mir einfach." - ja, wenn das so einfach wäre. Vertrauen. Ohne Vertrauen geht nichts, sagen alle. Aber Vertrauen hat man nicht einfach so. Und wenn man es in sich selbst nicht hat, dann findet man es auch nicht in anderen. Leider. Es liegt nicht auf der Straße, es hängt nicht an Bäumen und es wächst nicht aus der Erde. Schade eigentlich. Denn es kann ziemlich schwer sein zu vertrauen, wenn man schon mal verletzt wurde. Manche stecken es besser weg als Andere. Einige stecken es eine Zeit lang leider gar nicht weg. Das

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Wie sollen wir uns selbst lieben?

Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbsthass...das sind alles Dinge, für die wir selbst verantwortlich sind und niemand anderes. Das sind alles Dinge, die wir niemals anderen überlassen dürfen - denn am Ende stehen wir alleine da und können uns nicht lieben, weil das immer Andere für uns getan haben. Wir müssen lernen, alleine mit uns zu sein. Wir müssen die Zeit mit uns genießen und uns lieben lernen, so komisch es auch klingt. Aber wer soll uns am Ende des Tages lieben, wenn nicht wir selbst? Warum sollten

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About me

Alina

Alina

20. Bremen. Berlinliebe. Tagebuch. Schreiben. Wasser. Reisen. Meer. Pizza. Uni. Liebe. Chai Latte. Lesen. Gedanken. Fotos. Erinnerungen. Hier und jetzt.

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