Browsing category: Texts

Ganz große Vorfreude auf den Frühling

Das hier - das fühlt sich ziemlich stark nach einem kleinen Frühlingsbeginn an. Die Sonne scheint, der Himmel strahlt in seinem schönsten Blau. Es ist, als würde die Welt aus einem Winterschlaf erwachen. Als würde ich aus einem Winterschlaf erwachen. Es ist nicht so, dass ich den Winter nicht mag - ganz im Gegenteil. Aber irgendwann ist es ermüdend, ständig in den grauen Himmel zu schauen. Irgendwann wünscht man sich nichts sehnlicher, als ein bisschen Sonne. Am Himmel, im Kopf und im Herzen. Ein bisschen Wärme, die kalte Gedanken

Continue reading

Sunnyside – das Leben ist schön

Im Moment bin ich glücklich, mir gehts ziemlich gut und manchmal - auch wenn ich das gar nicht zugeben möchte - habe ich ein schlechtes Gewissen deswegen. Da ist doch diese eine Sache, die mich eigentlich ständig runterziehen müsste und da sind doch so viele Pflichten, die mir immer wieder den Tag verderben sollten. Da sind einige negative Gedanken, die öfter mal in meinem Kopf herumschwirren und da sind Morgende, an denen ich um 6 Uhr aufstehen muss. Da sind Minusgrade, die mich immer frieren lassen, wenn der Bus mal wieder

Continue reading

Veränderungen sind gut

Früher hatte ich Angst vor Veränderungen, sah sie als etwas schlechtes. Ich dachte, wenn alles so bleibt, wie es ist, kann ja gar nichts schief gehen. Heute weiß ich: wenn alles so bleibt, wie es ist, dann wird es vielleicht nicht schlechter. Aber es wird halt auch nicht besser. Stehen bleiben ist okay, weil man damit das Risiko umgeht, hinzufallen. Aber dann verpasst man doch auch diesen krassen Moment des wieder-Aufstehens. Und das will ich nicht, denn es tut so gut, auf vergangene Momente zurück zu schauen und zu denken: ok, da

Continue reading

Diese Frage kann keiner beantworten

Gedanken im... Dezember - der Monat, in dem ich immer am allermeisten über Vergangenes nachdenke. Das Jahr geht langsam zu Ende und ich schau auf die letzten Monate zurück. Ich überlege, was sich verändert hat. Ich reflektiere, wie ich mich verhalten habe, wie ich in bestimmten Situationen gehandelt habe. Und während ich mich letztes Jahr um diese Zeit irgendwie ein wenig ... verloren gefühlt habe, ist es dieses Mal das komplette Gegenteil. Ich bin echt ausgeglichener und ich bin echt zufriedener. Ganz ehrlich und ohne mir das

Continue reading

Dienstagsgedanken

Du sagst, dass dir die Welt gehört. Aber hast du dann nicht alles verloren? Du sagst, dass alles so gut ist. Aber machst du dir nicht etwas vor? Ein Schluck Kaffee. Jeden Tag Kopfschmerzen. Zu viel Missgunst, zu wenig Nächstenliebe. Zu viel Angst, zu viel Hass. Zweifel. Zweifel. Zweifel. Die Sonne geht unter und alles was wir feststellen ist: das Ende. Was ist denn mit den Farben, wo ist die Hoffnung? Wieso müssen all die Tränen dein wundervolles Lachen ersticken? Es fehlt. Das Leuchten. Der Glanz. Dabei bist du doch

Continue reading

…oder ich lasse euch los

Ich bin gelaufen. Ich habe andere eingeholt, überholt, zurückgelassen. Bin stehen geblieben, habe gewartet - zu lange. Die dritte Chance - und nochmal Anlauf nehmen. Wurde ausgebremst, weil ich mich ausbremsen habe lassen. Weil ich dachte, die anderen könnten dann besser laufen? Weil wir gemeinsam laufen? Aber sie rannten weg. Und immer wenn ich sie mit neuer Kraft einholte, wurden sie langsamer. Fühlten sich aufgehalten. Ob ich lief oder stehenblieb, ob ich rannte oder langsam ging - das Problem für sie war, dass ich überhaupt

Continue reading

Nichts muss vergänglich sein

Es sind schon fast drei Wochen des Oktobers rum. Der Sommer ist endgültig vorbei, der Herbst ist da. So richtig. Das ging so schnell. Es kommt mir vor als wäre es gestern gewesen, als ich auf der Wiese in der Sonne lag und für all die Klausuren gelernt habe. Ich hab die Augen geschlossen. Und als ich sie wieder geöffnet habe, sah ich nichts als grauen Himmel, hörte nichts als den Regen, der gegen meine Fensterscheiben peitschte. Irgendwann, wenn der Winter schon zu lange andauert, wünscht man sich Sonne und 30 Grad. Man denkt,

Continue reading

Ich tauche in orangefarbene Blätterhaufen

Sonntagabend, 20 Uhr. Ich schaue aus dem Fenster und sehe nichts als schwarz. Während letzte Woche noch 30 Grad herrschten, wird es nun um 20 Uhr dunkel. Es war ein schmelzender Übergang von milden Spätsommerabenden zu kalten, schwarzen Nächten. Der Herbst beginnt. Und ich freue mich. Dieser Abend erinnert mich an irgendeinen Abend damals. In der 8. Klasse. Dieses typische Sonntagabend-Gefühl, das aufkommt, wenn man ins Dunkle schaut und weiß, dass das Wochenende vorbei ist. Dass am nächsten Tag alles wieder von vorne losgeht.

Continue reading

Ich will nur mein Bestes

Du siehst mich an. "Sei immer du selbst, mein Schatz" hast du gesagt. "Und lasse dich von niemanden verbiegen, auch nicht von mir." Ich weiß noch genau, wie du das gesagt hast. Und ein Blick in deine Augen hat mir verraten, wie ernst es dir ist. Wie wichtig das ist. Ich sah zu dir hinauf. Bewunderte dich und deine Einstellung. Für mich warst du wie ein Vorbild, auch wenn du mir das nie geglaubt hast. Ich selbst zu sein und mich nicht verbiegen zu lassen - das sind Aufgaben und Herausforderungen in einer Welt, die uns immer zu

Continue reading

Ich will das Leben einatmen.

Ich will das Leben einatmen. Salzwasser schmecken. Sonne auf der Haut spüren. Meine Haare vom Wind zerzausen lassen. Eis essen. Muscheln finden und sie für immer aufbewahren. Mich in einem Buch verlieren und mich von der Geschichte fesseln lassen. Die Charaktere kennenlerenen und vermissen, sobald das Buch zu Ende gelesen ist. Ich will früh morgens aufstehen, den Sonnenaufgang beobachten und die Vögel zwitschern hören. Will die klare Morgenluft einatmen und die gewonnene Energie herauslassen. Will nicht müde vom Leben sein,

Continue reading

About me

Alina

Alina

20. Bremen. Berlinliebe. Tagebuch. Schreiben. Wasser. Reisen. Meer. Pizza. Uni. Liebe. Chai Latte. Lesen. Gedanken. Fotos. Erinnerungen. Hier und jetzt.

Signature

Follow

Follow
Follow