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Sie weiß, was sie will?

"Sie weiß, was sie will." - eine Aussage über mich in einer Zeit, in der ich mir noch nie unsicherer war bezüglich dem, was ich will. Ja, so ein Satz schmeichelt einem. Aber irgendwie verunsichert er auch und wirft Fragen auf. Wieso ist sich diese Person so sicher zu wissen, dass ich weiß, was ich will, wenn ich mich nicht mal morgens entscheiden kann ob ich mit Ingwertee oder Latte Macchiato in den Tag starte? Muss ich das überhaupt entscheiden? Es geht doch auch beides. Muss ich unbedingt wissen was ich will? Und warum wähle

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Wir haben Zeit

Vor Kurzem habe ich mir einen TED-Talk über das Thema Zeit angesehen und da gab es eine bestimmte Erkenntnis, die zwar sehr simpel ist, aber über die ich mir trotzdem noch nie Gedanken gemacht habe. Zeit haben - das ist eine Frage der Prioritäten und das war mir bereits bewusst. Ist ja logisch. Über die Zeit, die wir uns frei einteilen dürfen, können wir selbst entscheiden. Wir selbst entscheiden, womit wir unsere freie Zeit verbringen - und womit nicht. Wir selbst entscheiden, was uns wichtig genug ist, um damit unsere

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Let’s talk about…

...today Ich denke, wir wissen alle, welcher Tag heute ist. Selbst wenn man es eigentlich verdängen und nichts davon wissen möchte oder es einfach vergessen hat, dann wird man überall mit Werbung und Angeboten bombardiert, die dazu aufrufen an den heutigen Tag zu denken und bloß noch schnell irgendwas zu kaufen. Ich verstehe nicht, warum so ein Hype um diesen Tag gemacht wird. Okay, ich verstehe, aus welchem Grund Geschäfte diesen Tag zelebrieren und dabei geht es ganz sicher nicht um das, worum es angeblich gehen soll - Liebe

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Liebes Ich…

Ich glaube wenn man langsam erwachsen wird, dann verändert man sich jedes Jahr ein kleines oder großes Stück. Dann schaut man oft zurück und auch wenn es nur ein paar Monate her ist, fragt man sich, wie man so drauf sein konnte. Wenn ich meinem Ich von vor einem Jahr etwas sagen könnte, dann wäre es das: Guck in den Spiegel, überleg was du siehst. Bist du glücklich? Was lässt dich daran zweifeln? Zerbreche dir nicht über jede kleinste Kleinigkeit den Kopf. Es bringt nichts. Es zieht dich ohne Grund runter. Versuche dich auf die

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Ganz große Vorfreude auf den Frühling

Das hier - das fühlt sich ziemlich stark nach einem kleinen Frühlingsbeginn an. Die Sonne scheint, der Himmel strahlt in seinem schönsten Blau. Es ist, als würde die Welt aus einem Winterschlaf erwachen. Als würde ich aus einem Winterschlaf erwachen. Es ist nicht so, dass ich den Winter nicht mag - ganz im Gegenteil. Aber irgendwann ist es ermüdend, ständig in den grauen Himmel zu schauen. Irgendwann wünscht man sich nichts sehnlicher, als ein bisschen Sonne. Am Himmel, im Kopf und im Herzen. Ein bisschen Wärme, die kalte Gedanken

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Sunnyside – das Leben ist schön

Im Moment bin ich glücklich, mir gehts ziemlich gut und manchmal - auch wenn ich das gar nicht zugeben möchte - habe ich ein schlechtes Gewissen deswegen. Da ist doch diese eine Sache, die mich eigentlich ständig runterziehen müsste und da sind doch so viele Pflichten, die mir immer wieder den Tag verderben sollten. Da sind einige negative Gedanken, die öfter mal in meinem Kopf herumschwirren und da sind Morgende, an denen ich um 6 Uhr aufstehen muss. Da sind Minusgrade, die mich immer frieren lassen, wenn der Bus mal wieder

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Veränderungen sind gut

Früher hatte ich Angst vor Veränderungen, sah sie als etwas schlechtes. Ich dachte, wenn alles so bleibt, wie es ist, kann ja gar nichts schief gehen. Heute weiß ich: wenn alles so bleibt, wie es ist, dann wird es vielleicht nicht schlechter. Aber es wird halt auch nicht besser. Stehen bleiben ist okay, weil man damit das Risiko umgeht, hinzufallen. Aber dann verpasst man doch auch diesen krassen Moment des wieder-Aufstehens. Und das will ich nicht, denn es tut so gut, auf vergangene Momente zurück zu schauen und zu denken: ok, da

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Diese Frage kann keiner beantworten

Gedanken im... Dezember - der Monat, in dem ich immer am allermeisten über Vergangenes nachdenke. Das Jahr geht langsam zu Ende und ich schau auf die letzten Monate zurück. Ich überlege, was sich verändert hat. Ich reflektiere, wie ich mich verhalten habe, wie ich in bestimmten Situationen gehandelt habe. Und während ich mich letztes Jahr um diese Zeit irgendwie ein wenig ... verloren gefühlt habe, ist es dieses Mal das komplette Gegenteil. Ich bin echt ausgeglichener und ich bin echt zufriedener. Ganz ehrlich und ohne mir das

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Dienstagsgedanken

Du sagst, dass dir die Welt gehört. Aber hast du dann nicht alles verloren? Du sagst, dass alles so gut ist. Aber machst du dir nicht etwas vor? Ein Schluck Kaffee. Jeden Tag Kopfschmerzen. Zu viel Missgunst, zu wenig Nächstenliebe. Zu viel Angst, zu viel Hass. Zweifel. Zweifel. Zweifel. Die Sonne geht unter und alles was wir feststellen ist: das Ende. Was ist denn mit den Farben, wo ist die Hoffnung? Wieso müssen all die Tränen dein wundervolles Lachen ersticken? Es fehlt. Das Leuchten. Der Glanz. Dabei bist du doch

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…oder ich lasse euch los

Ich bin gelaufen. Ich habe andere eingeholt, überholt, zurückgelassen. Bin stehen geblieben, habe gewartet - zu lange. Die dritte Chance - und nochmal Anlauf nehmen. Wurde ausgebremst, weil ich mich ausbremsen habe lassen. Weil ich dachte, die anderen könnten dann besser laufen? Weil wir gemeinsam laufen? Aber sie rannten weg. Und immer wenn ich sie mit neuer Kraft einholte, wurden sie langsamer. Fühlten sich aufgehalten. Ob ich lief oder stehenblieb, ob ich rannte oder langsam ging - das Problem für sie war, dass ich überhaupt

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About me

Alina

Alina

21. Bremen. Berlinliebe. Tagebuch. Schreiben. Wasser. Reisen. Meer. Pizza. Uni. Liebe. Chai Latte. Kaffee. Lesen. Gedanken. Fotos. Erinnerungen. Hier und jetzt.

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