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2018

Schon der dritte Tag von 2018. Ziemlich ungewohnt, die 18 hinter das Datum im Tagebuch zu schreiben.

Ich mache mir eigentlich nie diese typischen Vorsätze, weil ich sowieso das ganze Jahr über reflektiere und ständig darüber nachdenke, was ich ändern kann, damit ich noch zufriedener bin. Und dafür brauch ich nicht den ersten Tag eines Jahres, sondern an irgendeinem beliebigen Tag die Lust, etwas anders zu machen. Denn sich zu Veränderungen zu zwingen bringt sowieso nichts. Entweder man möchte sie wirklich – oder man lässt es. Und wenn man sie wirklich möchte, dann macht man es einfach so. Ohne vorher eine Liste zu schreiben, bei der man sich anstrengen muss, sie abzuhaken. Ich glaube sowieso nicht, dass es funktionieren kann, wenn man sich direkt zu Beginn des Jahres bestimmte Dinge wie „abnehmen“, „mit Rauchen aufhören“, „Geld sparen“  etc. vornimmt. Erstens sind das viele verschiedene Dinge auf einmal, es sind keine konkreten Ziele und man kann sie nicht von jetzt auf gleich erreichen. Und dann ist man enttäuscht. Und dann lässt man es ganz bleiben.

Wenn man etwas nur macht, weil man es sich als Vorsatz aufgeschrieben hat, dann will man es sowieso nicht genug.

Wenn man etwas bestimmtes ändern oder erreichen möchte, dann muss man es verinnerlichen. Wieso möchte ich das überhaupt? Was bringt es mir? Ist es wirklich relevant?

Trotzdem finde ich es schön, sich zu überlegen, was man im neuen Jahr gerne erleben möchte, wo man seine Prioritäten setzen möchte, was man sich wünscht etc. Vorsätze vergisst man nach zwei Wochen, aber bestimmte Ereignisse nicht. Stattdessen kann man sich auf sie freuen.

Außerdem finde ich es immer interessant, am Ende eines Jahres zu lesen, was man sich am Anfang eines Jahres gewünscht hat und was man in dem Jahr gerne erlebt hätte.

Dinge, die ich 2018 zum Beispiel machen möchte: bestimmte Konzerte besuchen, endlich mal wieder einen richtigen Sommerurlaub am Meer machen und Silvester in einer anderen Stadt feiern. Und einfach tun, was mir gut tut. Pläne schmieden, die mein Herz vor Vorfreude tanzen lassen, statt mich auf Dinge einzulassen, die mich belasten.

Ich hoffe 2018 wird bunt. Und abwechslungsreich. Aufregend und entspannt. Lehrreich. Voller Glücksgefühle und Liebe. Ähnlich wie 2017 – nur ein wenig anders eben.

Es gibt schon so viele Ereignisse in diesem Jahr, die geplant sind und auf die ich mich freuen kann. In weniger als 10 Tagen zum Beispiel fliege ich für ein Wochenende mit meiner Mama und meiner Schwester nach Riga und ich freue mich unendlich! Zeit mit der Familie, eine neue Stadt kennenlernern…

Worauf freut ihr euch 2018? Habt ihr euch Vorsätze gemacht? Was sind eure Wünsche für das neue Jahr?

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